Vielleicht kennst du das von anderen oder von dir selbst: Es gibt Momente, wo Mann und Frau Ausreden vorschieben, um etwas Anstrengendes oder Ungeliebtes nicht tun zu müssen und den inneren Schweinehund gewinnen zu lassen.
Aber seien wir mal ehrlich: Die folgenden, von uns meistgehörten Ausreden, sind ziemlich doof.
Ausrede 1: Es ist schwierig
Dass etwas schwierig ist, ist kein Argument, etwas nicht zu tun. Wäre es einfach, dann wärs ja langweilig …
Oder Moment: Hast du etwa bei deiner Geburt einen Vertrag unterschrieben, auf dem steht: „Hey, willkommen auf der Welt, es wird imfall mega easy!“? Wir wissen nicht, woher die Vorstellung stammt, dass wir nur dann etwas ändern können, oder wollen, wenn es einfach ist. Warum haben wir Menschen in der westlichen Welt das Gefühl, dass sich nur dann etwas lohnt, wenn es einfach ist?
„Schwierig“ ist lediglich die Ausrede, aber nicht das Argument.

Du möchtest weder Zeit noch Energie in dich selbst investieren?
Das ist dein gutes Recht, leider wird es dir davon aber nicht besser gehen.
Bist du bereit so weiterzuleben wie bisher?
Auch okay, schlussendlich bist du der einzige Mensch, der mit dir selbst leben muss.
Wir sind überzeugt:
Wenn du nichts ändern möchtest, dann geht es dir noch nicht schlecht genug. Damit meinen wir nicht, dass deine Beschwerden nicht real oder gültig sind. Sie sind es immer. Sie sind einfach nicht sooo schlimm, dass du denkst, du müsstest nichts dafür tun. Und auch das ist gültig.
Wer will, findet Wege.
Wer nicht will, findet Ausreden.
Ausrede 2: Ich habe keine Zeit

Nein, du hast nicht „keine Zeit“: Du hast ein Zeit-Management-Problem.
Du hast doch auch Zeit, eine Stunde täglich in den sozialen Medien zu verplempern oder mit einer/m Nachbarn/in übers Wetter oder die aktuellste Schlagzeile zu sprechen. Du nimmst dir auch ganz bestimmt Zeit, um stundenlang Serien auf Netflix zu schauen.
Du kannst dir auch zehn Minuten täglich verschaffen für Meditation, ein Work-out, ein paar Übungen oder einfach nur wertvolle Zeit für dich selbst.
Zeit nimmt man sich eben. Und es lohnt sich, sich Zeit für sich selbst zu nehmen.
In unserem persönlichen Blog hat Vanessa über das Thema Zeitmanagement geschrieben (für Einhorn-AbonnentInnen).
Ausrede 3: Es ist genetisch

Das hören wir so oft!
Veranlagung ja, aber „genetisch“ zählt nicht. Denn Gedanken können DNA ändern. Du kannst über deine Gedanken deinen Körper heilen, auch wenn du eine Veranlagung für bestimmte Krankheiten oder Symptome hast.
Es wird für dich sicherlich schwieriger sein, etwas zu ändern, wenn du eine Veranlagung dafür hast. Aber auch das ist keine Ausrede. Übernimm Verantwortung für deine Welt und wie du sie gestaltest. Genetik ist eine Hürde, aber kein Argument.
Warum deine Gene nicht an allem Schuld sind, erfährst du hier:
Wie du jetzt schon an dir arbeiten und etwas Gutes für dich machen kannst, erfährst du in diesen Beiträgen:


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